Jasmin Kolberg - Presse Kurzauszüge

Presse Kurzauszüge

Neue Württembergische Zeitung | 28.02 2006

Die Klarinette schnauft, die Marimba säuselt

Die Perkussionistin Jasmin Kolberg rief vier herausragende Musiker an ihre Seite, und das Miteinander der herrlichen Klänge verzauberte ein hingerissenes Publikum. Den Libertango von Piazzolla gibt sie allein mit ihrem Marimbaphon. Dann gesellt sich Gavriel Lipkind mit seinem Violoncello dazu. Wie der Wind die Blätter zum Rauschen bringt, so umschmeicheln Kolberg und Lipkind ihre Instrumente. Das Cello badet in Melancholie, das Marimbaphon lächelt es wieder heraus. Die beiden Instrumente führen einen berauschenden Dialog. Claudio Puntin an der Klarinette und Henrik Mumm am Kontrabass treten dazu. Das ,,Zapping Trio'' entsteht, und man sieht beim Hören drei ausgelassene Freunde durch Straßen schlendern. Es folgt eine Tango-Suite mit Kolberg und Ulrich Schlummberger am Akkordeon, so sinnlich wie der Tango selbst. Beim daherstiebenden Kalimbob gibt Henrik Mumm mit seinem Bass den Halt. (...) Der Sog ist unbeschreiblich. Puntin schnauft und bläst, tönt und flüstert mit seinem Instrument. Die Marimba säuselt verführerisch, der Bass sorgt wieder für festen Boden unter den Füßen. Piazzollas Grand Tango mit Kolberg und Lipkind am Cello treibt die Schönheit der Melancholie auf den Gipfel.

Schwäbische Zeitung | 13.02.2006

"Marimbista" Jasmin Koberg bringt das Holz zum Singen

Besser noch als das Piano zeigt das Marimbaphon die Verbindung von percussiven und melodiösen Elementen, wie sie sonst auf keinem anderen Instrument zu finden sind. (...) Wer sich erst einmal in dieses hierzulande leider selten als Solo-Instrument gespielte Marimbaphon hineingehört hatte, dem entfaltete sich der reine Musikgenuss auf einem Instrument, das scheinbar für alle Stimmungen geschaffen ist.

Main Echo | 05.12. 2005

Jasmin Koberg lässt "das Holz singen"

Sie ließ das Holz der Marimba nicht nur singen, sie ließ es schluchzen und klagen, sie ließ es dramatisch drohen und einfühlsam schmeicheln, kurz: Sie berührte ihre Zuhörer mit den ungewöhnlichen, weil unbekannten Tönen der Marimba, die samtig-tief und wohlklingend rund-harmonisch ins Ohr dringen.

Percussion Creativ Newsletter | Juni /Juli 2005

"World of Percussion"- Schlagzeugfestial in Uhingen mit großem Erfolg gestartet

"Am zweiten Festivalabend, der "Langen Nacht der Percussion" spielten sich drei Solisten mit Improvisationen, Eigenkompositionen und Werken aus dem internationalen Konzertrepertoire auf höchstem künstlerischen Niveau ihre virtuosen Bälle zu. Jasmin Kolberg, Eric Sammut aus Paris und der in Deutschland lebende Hakim Ludin aus Afghanistan wechselten sich in Solo-, Duo- und Trio-Besetzung ab und bereiteten dem Publikum im ausverkauften großen Saal ein unvergessliches Konzerterlebnis.

Neue Württembergische Zeitung | 02.05.2005
Triokonzert beim Festival "World of Percussion" in Uhingen

Beseelte Schlagzeugmusik von Puccini über Piazzolla bis Piaf

Beeindruckend das Zusammenspiel von Eric Sammut und Jasmin Kolberg. Vor allem bei Piazzollas Tango Nr. 1, bearbeitet für zwei Marimbas, demonstrierten sie, welche enormen klanglich-dynamischen Möglichkeiten in diesem Instrument stecken. Ein klar strukturiertes Thema, lyrisch-zarte Improvisationen, virtuose Klangkaskaden und expressive Ausbrüche waren hier in komplexer Komposition verwoben. Hier zeigte sich, dass das Zusammenspiel von Sammut und Kolberg längst aus dem Lehrer-Schülerin-Verhältnis herausgewachsen ist. Hier begegneten sich zwei große Könner auf Augenhöhe und machten gemeinsam beseelte Musik. (…) Fazit: Ein so hochwertiges Percussion-Spektakel, das vom Publikum so gut angenommen wurde, schreit geradezu nach Wiederholung.

Neue Württembergische Zeitung | 21.02.2004 | Fein nuanciert Töne gezaubert
Solokonzert auf Schloss Filseck, Uhingen

Jasmin Kolberg begeistert mit ihrem Marimbaphon auf Schloss Filseck

"Mit Piazzollas ''Libertango'', einer rasant musizierten Bearbeitung von Eric Sammut, endete ein grandioser Abend. Der Beifall war entsprechend herzlich und anhaltend. Mit der Zugabe ''Ragtime'' von Eric Sammut zeigte Jasmin Kolberg noch einmal ihr ganzes Können, aber auch die heitere, kreative Seite der Musik auf dem Marimbaphon."

Stuttgarter Nachrichten | 13.12.2003
Solokonzert "Nacht der Lieder"

„Bist gar nicht fad - Stuttgart“

"So kraftvoll wie empfindsam - das ist die Marimba-Virtuosin Jasmin Kolberg. Treffsicher, enorm weich tanzt das Ballett ihrer Schlegel auf den Holzstäben, so fulminant, als stecke ein Orchester dahinter, nicht nur das Händedoppel einer einzigen Frau"

Offenburger Tagblatt | 18.11.2003
Trio Konzert Stadthalle Gengenbach

Im Nieselregen bis nach Australien

"Der Titel "Animato" hat sich mit seiner musikalischen Begrifflichkeit lustvoll auf die Zuhörer übertragen und sie belebt in den Abend geleitet. (…) Jasmin Kolbergs Trio hält was der Titel des Konzerts versprach - denn "Animato" heißt beseelt."

Heilbronner Stimme | 13.Oktober 2003
Jasmin Kolberg in Ellhofen

Alles fließt am Marimbaphon

"Kaum ist noch ein einzelner Anschlag auszumachen, alles verschmilzt zu einer fließenden Einheit."

Norddeutsche Neueste Nachrichten | 14.04.2003
Sinfoniekonzert mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock

Tschaikowski war die Überraschung

"Mit ihrer virtuosen und sensitiven Schlagtechnik entgegnete sie den sinfonischen, teils drohenden, teils klagenden Gesten des Orchesters, gab ihnen mit den Kadenzen überraschende Farben und rhythmische Figuren gleichsam als Anregungen. Dabei gelang Jasmin Kolberg sogar das Ausdruckskunststück, nur mit Schlaginstrumenten einen "Klagegesang" zu gestalten, der sich dann in einem wirbelnden finalen Vivace auflöste. Heftiger Beifall mit Fussgetrappel war der Lohn"

Ostsee-Zeitung | 16.04.2003
Sinfoniekonzert mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock

Philharmonisches Konzert war grandios

"Wo die Komposition die Dauer von vier umfangreichern Sätzen nicht immer wirklich erfüllen konnte, da wurde Ihre Interpretation zu einem Kunstwerk, das Bewegung und Klang vollständig ineinander verschränkte." Als wäre der Solopart für ihren anmutigen Körper gemacht, so ließ sie den schnellen Tausch der Schlägel, den Wechsel von einem Instrument zum anderen, vom getrommelten Forte zum Pianissimo auf Tamtam oder Vibraphon zu einem beinahe tänzerischen Ablauf werden."

Haller Tagblatt | 05.03.2003
Solokonzert in St. Michael

Weich gebettete Töne

"(…) lag der Höhepunkt des Konzertes: eine Fuge J. S. Bachs. Sehr ausdrucksvoll gesungen wurde sie von der Musikerin gespielt. Den einzelnen Stimmen sprach sie niemals die Eigenständigkeit ab. Neben dem schönen Phrasieren überzeugte auch der differenzierte Einsatz der Dynamik." (…)
"Danach gab es - wie das gesamte Konzert hindurch - etwas zur Geschichte und zur Technik des Instrumentes zu hören, charmant vermittelt von der Musikerin."

Wiesbadener Tagblatt | 25.11.2003

"Furioses Schlagwerk - Das glänzende Trio Kolberg auf Henkellsfeld"

"Jasmin Kolberg, "Chefin" des exzellenten Ensembles, frisch und gelöst das Programm kommentierend, entlockte zu Beginn dem Marimbaphon mit der Interpretation von Debussys "Dr. Gradus ad Parnassum" eine solch erstaunliche Vielfalt an farblichen Nuancen, dass der impressionistische Gehalt des Werks bestechend zur Geltung kam. (…)
Ein reichhaltiges und fesselndes Programm, das Begeisterung auslöste (…). Die Verpflichtung dieser Künstler war eine glänzende Idee, man sollte sich nicht scheuen, hin und wieder auch außergewöhnliche Wege zu gehen."

Stereoplay | März 2002
Rezension CD "Animato"

"Sie widersteht der Versuchung, nur ein virtuoses Feuerwerk abzubrennen, sondern begeistert mit herrlich variablem Spiel, das die vielen Facetten ihres mal schwebend-impressionistisch, mal knackig-präzis klingenden Instruments bestens zum Ausdruck bringt."

Schwäbische Post | 28. Januar 2002
Solokonzert mit dem Aalener Sinfonieorchester Aalener

"Wirbelnde Klöppel…."

"Mit allein virtuosem und filigranem Spiel auf dem wohlklingenden Instrument gab sich die Solistin aber noch nicht zufrieden. Mit dynamischer Differenzierung und variabler Schlagtechnik ihrer vier Klöppel verstand sie es darüber hinaus auch das Werk nachdrücklich und ausdrucksvoll zu gestalten."

Neue Württembergische Zeitung | 25.11.2000
Duokonzert mit Jürgen Spitschka in Nassachmühle

Ein mitreißend tänzerisches Fest

"Gebannt lauschte das Publikum dem stilistisch vielfältigen Programm, das von Transkriptionen bis zu zeitgenössischer Literatur reichte. Hochdifferenziert in Dynamik und Artikulation wurden diese Werke mit schöner Phrasierung und sensiblem Klang dargeboten."

Ludwigsburger Kreiszeitung | 12.10.2001
Triokonzert in der Schlosskelter Freiberg

Wie man dem Marimbaphon mit vier Schlägeln Sphärenmusik entlockt

"Mit eindrucksvoller Virtuosität ließ die Stuttgarter Musikerin mystische oder märchenhafte Klangbilder entstehen. Die zahlreichen Besucher des ungewöhnlichen Kammermusikabends waren uneingeschränkt begeistert von diesem Musikgenuss auf hohem künstlerischem Niveau."

Stuttgarter Nachrichten | 19.05.2001
Portrait und Rezension CD "Animato"

Vier Schlägel, ein Kopf

"Hört man Jasmin Kolberg auf ihrer ersten CD eröffnet sich ein immenses Farbenspektrum.(…) Der Titel löst ein was er verspricht: Animato. Ein Begriff aus der Musik, bedeutet so viel wie beseelt, belebt, lebhaft.
Eine Selbstcharakterisierung?"

Süddeutsche Zeitung | 09.12.2000 | Ungewöhnlicher Klangzauber
Duo Konzert in Penzberg

Jasmin Kolberg und Jürgen Spitschka überzeugen mit Perfektion und Temperament

"Von ganz anderem Genre war Piazzollas Tango. Das perfekt abgestimmte Duo spielte mit Temperament die rassigen Rhythmen, voll dem ganzen Stolz und der Wehmut Südamerikas, sodass mach einer unwillkürlich auf dem Sitz mitwippte. (…)
Eine Ohren- und Augenfreude, dies Konzert. Den ausgiebigen Applaus hatte es wohl verdient."

Peiner Allgemeine Zeitung | 27.03.2000
Solokonzert mit dem Percussion Project Rostock in Peine

Hinreißende Prägnanz und duftiges Tremolo

"Dank Ihrer Meisterschaft erlebte man die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten dieses Schlaginstrumentes. Über jegliche technischen Probleme erhaben, musizierte die Künstlerin mit überzeugender Musikalität und differenziertem Ausdruck eine Bearbeitung der Fuge aus Bachs g-moll-Sonate für Violine allein. Und was die Violine nur anzudeuten vermag, nämlich die Vierstimmigkeit, gelang der Marimbafonistin überzeugend."

Stuttgarter Zeitung | 09.06.1999
Solokonzert Rotebühlzentrum Stuttgart

Wenn die Schlegel wirbeln

"Auch ein Schlaginstrument kann singen. Unsinn? Keineswegs. Wenn zum Beispiel Jasmin Kolberg bei diesem Konzert (…) die Schlegel über ihr Instrument wirbeln läßt, dann bekommt das Marimbaphon fast so etwas wie eine menschliche Stimme. Da klingt dann tatsächliche manche Transkription, als ob sie eigentlich schon im Original für Marimba komponiert worden wäre. Etwa Johann Sebastian Bachs Fuge aus der Sonate in g-Moll, die der Komponist im Original für Violine solo geschrieben hat. Keinen Moment vermißt man hier die Violine, so differenziert, kantabel und trotzdem virtuos spielt Jasmin Kolberg."

Märkische Allgemeine | 24.01.1999 | Entfesseltes Schlagwerk
Solokonzert mit den Brandenburger Symphonikern

Wunderbare Solistin bei 3. Sinfoniekonzert

"Zweifelsohne, der unangefochtene Star und Liebling des Publikums - die zierliche Jasmin Kolberg. Mit unglaublicher Rasanz entlockt sie dem schwierigen Instrumentarium wunderbare Töne: Ein Schmankerl, ein staunendes Raunen geht durch das begeisterte Publikum. Und ein Gefühl des Erlebens von Musik."